Arabisch Unterricht für Kinder

bieten wir an mehreren unserer Standorte an.

Hier kann natürlich gleich die Frage gestellt werden: Wieso sollen die Kinder eigentlich nicht viel eher Deutsch lernen anstatt Arabisch?

Hier ist die Antwort: Schon die Frage ist falsch. Es ist kein „entweder oder“, sondern ein „und“. Die Kinder sollen natürlich zuerst Deutsch lernen, aber eben auch Arabisch. Denn in unserer heutigen Zeit ist jede Sprache mehr, die jemand in Wort und Schrift beherrscht, wichtig.

Genau deswegen ist der Arabisch Unterricht nötig. Denn die Kinder können aufgrund ihrer Eltern Arabisch sprechen, wachsen also bilingual auf. In der Schule oder im Kindergarten wird Deutsch gesprochen und ebenso zu Hause, aber eben auch Arabisch. Es wäre somit verschenkt, wenn sie Arabisch nur in Wort, aber nicht in Schrift beherrschen.

Auch vor einem anderen Hintergrund wird es interessant: Die Kinder wachsen zwar in Deutschland auf, sind aber oftmals noch in einem anderen Land geboren oder zumindest sind es ihre Eltern. Sie wissen also nicht, ob sie in Deutschland bleiben (wollen). Insofern ist es besonders wichtig, dass die Kinder die Möglichkeit haben Arabisch zu lernen. Denn nur so haben sie die Möglichkeit beziehungsweise die Fähigkeit in ihre Heimat zurückzukehren und sich dort auch zurecht zu finden.

Natürlich werden sie nur zurückkehren, wenn für sie dann nicht schon Deutschland zur neuen Heimat geworden ist. Aber was Heimat ist, kann im Endeffekt nur jeder selber für sich entscheiden und fühlen. Unsere Aufgabe ist es nur den Leuten das Werkzeug in die Hand zu geben, um sich in ihrer Heimat verständigen. In unserem Fall sind die Werkzeuge: Deutsch- und Arabisch-Unterricht.

 

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Geflüchtete im Ehrenamt

Immer mehr unserer Paten und Patinnen haben selbst einen Migrationshintergrund. Das ist in der jetzigen Situation – in der es besonders schwer ist neue deutsche Ehrenamtliche zu finden – umso schöner. Denn so können wir den vielen Geflüchteten, die immer noch eine Patenschaft suchen, auch wirklich eine vermitteln.

Im ersten Moment kann zwar der Eindruck entstehen, dass das nicht zielführend ist, also wenn ein Geflüchteter einem Geflüchteten zur Seite steht, denn sie kennen die deutsche Kultur ja nicht so gut, wie die Deutschen selbst. Doch ist das wirklich so? Wahrscheinlich schon.
Doch was ihnen an Kenntnissen der Kultur und Lebensart in Deutschland fehlt, machen sie durch anderes Spezialwissen weg. Denn wer kann besser jemanden Deutsch beibringen als jemand der selbst Deutsch gelernt hat und es nun (fast) perfekt beherrscht. Zudem sprechen sie dieselbe Sprache, was ebenfalls ein Vorteil ist. Auch wenn andere Bereiche in denen sie tätig sind betrachtet werden, beispielsweise bei der Begleitung bei Arztbesuchen oder zu Behördengängen, wird deutlich welch ein Gewinn Geflüchtete im Ehrenamt sind.

Doch nicht nur in Fragen der Sprache sind sie ein besonderer Gewinn. Gleiches gilt für das Zwischenmenschliche. Denn sie wissen, wie es ist neu in einem fremden Land zu sein, die Sprache noch nicht zu kennen und – besonders wichtig! – mit der deutschen Bürokratie konfrontiert zu sein. Natürlich wollen wir weiterhin Deutsche als Paten und Patinnen gewinnen, jedoch ist jeder Geflüchtete im Ehrenamt ein genauso großer Gewinn.

 

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Aus der Geschichte erwächst Verantwortung

Wir Deutschen haben eine Geschichte. Diese lässt sich weder auf das Gute, noch auf das Negative reduzieren. Viel mehr ergibt sich die kollektive Identität – wenn sie denn existiert – immer aus beiden Aspekten. Genau deswegen ist es wichtig, dass wir beide Teile immer wieder thematisieren.

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Das trifft natürlich auch auf geflüchtete Menschen zu. Denn der Wille, etwas über Deutschland zu lernen und zu verstehen, wie die Deutschen „ticken“, ist bei allen vorhanden, die neu nach Deutschland gekommen sind. Wie „wir“ sind können sie natürlich immer im Alltag erleben. Doch letztendlich können sie die deutsche Kultur nur dann verstehen, wenn sie unsere Geschichte kennen. Auch dazu wollen wir einen Beitrag leisten, wie unser Projekt in Erfurt gezeigt hat. 

In Weimar organisierten unsere unser Patenschaftsbüro einen Besuch im Schillerhaus in Weimar um so etwas über einen großen Deutschen zu erfahren. 

Doch das war nicht alles.

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Es wurde auch die Gedenkstätte Buchenwald besucht und somit ein dunkles Kapitel unserer Geschichte beleuchtet.  Doch der Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers ist eben kein normaler „Museumsbesuch“. Aus diesem Grund gab es mehrere Besuche, sodass unsere Mentees die ganzen Eindrücke auch verarbeiten konnten. So wurde eine abschließende Zusammenkunft in unserem Patenschaftsbüro in Erfurt organisiert um alle Besucher und Teilnehmer mit Ihren Eindrücken nicht alleine zu lassen, sondern sich darüber auszutauschen.

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So war es unser Anliegen eben die Sternstunden und die dunklen Epochen unserer Geschichte aufzuzeigen, denn die Verantwortung, dass schöne und schreckliche Ereignisse nicht vergessen / wiederholt werden tragen wir alle gemeinsam. Es ist unsere Geschichte, im Positiven wie im Negativen.

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Von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch

 

Das ist der Name einer Infoveranstaltung die wir an mehreren unseren Standorten durchgeführt haben. Dabei wurde eines immer wieder überdeutlich: Die Unkenntnis über den Bewerbungsprozess in Deutschland ist im Allgemeinen sehr groß.

Einerseits betrifft das die grundsätzliche Suche nach Stellenangeboten („Wo finde ich welche?“) im Allgemeinen und andererseits Bewerbungen im Besonderen.

Von der Bewerbung zum Vorstellungsgespräch 1

Hier sind die Fragen sehr weitreichend:

  • „Was ist eigentlich ein Anschreiben?“
  • „Was muss alles in den Lebenslauf“
  • „Was erwartet mich im Vorstellungsgespräch“.

Um diese und weitere Fragen bestenfalls allen zu beantworten, gibt unser Referent anfänglich immer einen Überblick über das Bewerbungsverfahren und zählt die Vor- und Nachteile bezüglich einzelner Fragen auf, beispielsweise: „Brauche ich ein Bewerbungsbild?“ Anschließend bekamen dann die Teilnehmenden die Möglichkeit ihre eigenen Fragen zu stellen und natürlich auch ihre eigenen Beispiele und Erfahrungen einzubringen.

 

Von der Bewerbung zum Vorstellungsgespräch 2

Während der Workshops ist aufgefallen, dass besonders geflüchtete Menschen Schwierigkeiten dabei haben einen sog. akkuraten Lebenslauf zu erstellen– wie er in Deutschland üblich ist. Schon alleine deswegen, weil es kaum Informationen über die Unternehmen gibt, bei denen geflüchtete Menschen ihr Handwerk gelernt haben.

Besonders deutlich wird dieser Sachverhalt am Beispiel des Sohnes, welches sein Handwerk beim Vater in der Familienbäckerei gelernt hat. Häufig haben derartige Familienbetriebe keinerlei Eintragung, Firmennamen oder sind nicht mehr existent. Erschwerend kommt hinzu, dass es in vielen Ländern, kein Ausbildungssystem, entsprechend dem deutschen Beispiel gibt, was die Dokumentation der bisherigen Tätigkeiten zwar erschwert, jedoch nich zwangsläufig eine schlechtere Qualifikation impliziert. 

Wie findet das Erlernte nun Erwähnung im Lebenslauf?!

Im Anschreiben vielleicht?! Aber wie soll man seine perfekten Qualifikationen mit nicht ganz so perfektem Deutsch wiedergeben? 

Ein eindeutige Antwort auf diese Fragen wird es wohl so schnell nicht geben, jedoch versuchen wir uns durch unsere Infoveranstaltungen diesen Antworten zu nähern um möglichst vielen Menschen bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive zu helfen.

Und genau aus diesem Grund werden wir sie auch weiterhin durchführen.
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